Festmesse am 1. Mai um 12 Uhr am Georgspütz

Traditionelles Georgsfest in Kallmuth soll 2021 nach einjähriger Corona-Zwangspause wieder begangen werden

Archivbild von 2017 mit Altabt Albert Altenähr OSB von Kornelimünster als Festprediger, rechts neben ihm Pfarrer Erik Pühringer. 2018 predigte Altenährs Mitbruder Benediktiner-Abt Friedhelm Tissen, 2019 der „Bergische Jong“ Diakon Willibert Pauels. 2021 soll dessen Mitbruder Manni Lang zu Wort kommen. (c) Archiv ProfiPress/pp
Datum:
Di. 6. Apr. 2021
Von:
Agnes Peters

Pferde und Reiter sind willkommen, aber ohne Prozession und ohne anschließende Beköstigung mit Platzkonzert

 

 

Festmesse am Georgspütz

Traditionelles Georgsfest in Kallmuth soll 2021 nach einjähriger Corona-Zwangspause wieder begangen werden – Pferde und Reiter sind willkommen, aber ohne Prozession und ohne anschließende Beköstigung mit Platzkonzert – Zum Festgottesdienst um 12 Uhr soll jeder eigene Sitzgelegenheit mitbringen - Hauptzelebrant ist Pfarrer Erik Pühringer, Diakon Manni Lang predigt

Mechernich-Kallmuth – Der St. Georgsritt am 1. Mai hat in Kallmuth eine lange Tradition. Nachweislich zog bereits 1666 eine Prozession zum Freiluft-Gottesdienst am Georgspütz zwischen Vollem und Urfey, seit 1953 auf Initiative von Pfarrer Eugen Kranz in Form einer Reiterprozession.

Nach einjähriger Corona-Zwangspause soll das Georgsfest am 1. Mai 2021 wieder begangen werden, aber einstweilen noch ohne Prozession und die anschließend übliche Beköstigung mit Platzkonzert auf der Festwiese in Kallmuth. Das entschied der Sachausschuss „Sankt-Georgs-Ritt“ Ende März in seiner Sitzung im Dorfgemeinschaftshaus Kallmuth. Bestritten werden soll die Eucharistiefeier mit eigenem Mechernicher Seelsorgepersonal.

Der für 2020 beim ausgefallenen Georgsritt vorgesehene Festprediger Pater Wieslaw Kaczor vom Kloster Steinfeld hat bereits für den 1. Mai 2022 zugesagt, wenn der Georgsritt im Wallfahrtsort Kallmuth hoffentlich wieder auf althergebrachte Weise als großes Fest Eifeler Volksfrömmigkeit begangen werden kann.

 


Internationales Flair auch in diesem Jahr

 


Pfarrer Erik Pühringer wird am 1. Mai 2021 der Hauptzelebrant sein, Diakon Manni Lang der Festprediger. Für internationales Flair am Altar sorgen außerdem Pfarrer Dr. Innocent Dim aus Nigeria von der GdG St. Barbara und Father Mathew Varughese aus Indien von der Communio in Mechernich.

Die Gottesdienstteilnehmer und Reiter kommen jeder auf eigenen Fuß- oder Reitwegen in einer Art unorganisierter Sternwallfahrt zum Georgspütz, eine Prozession wie sonst vom Kirchdorf Kallmuth zum Georgspütz und zurück findet nicht statt.

Auch eine Bewirtung der Pilger auf der Festwiese am Ortseingang Kallmuth entfällt wegen der Pandemie. Eine Segnung der Pilger, Reiter und Pferde ist aber vorgesehen.

Auf dem weitläufigen Wiesen- und Weidengelände gelten alle am 1. Mai gültigen Abstandsregeln, Sicherheitsvorschriften und Hygienemaßnahmen, über die Ordner wachen. Für die Pferde wird ein separater Sektor mit einem aufgespannten Seil markiert, wie das auch in normalen Jahren der Fall ist.

Pfarrer Pühringer: „Da uns die am 1. Mai geltenden Corona-Bestimmungen heute noch nicht bekannt sind, könnten diese eventuell zu einer kurzfristigen Absage der Festmesse führen. In jedem Fall ist das für diesen Gottesdienst erstelle Hygienekonzept einzuhalten, das heißt FFP 2 oder medizinische Masken tragen, Einhalten des Abstands auf der Wiese und Angabe der Adresse zur Rückverfolgung im Falle einer Coronaerkrankung eines Gottesdienstbesuchers.“

Damit sich die Leute auf eventuell aufgestellten Bänken und Stühlen nicht zu nahe kommen, muss jeder Gottesdienstteilnehmer seine eigene Sitzgelegenheit mitbringen und in ausreichender Entfernung zu seinen Nachbarn aufstellen. Erik Pühringer: „Bei gutem Wetter kann man ja auch einfach eine Decke aufschlagen wie beim Familienpicknick“.

 


Mitstreiter schon jetzt für 2022 melden

 


Der „Sachausschuss St. Georgsritt“ sucht Frauen und Männer, die den jährlich stattfindenden St. Georgsritt in Zukunft mit planen und unterstützen. Das gilt auch für Leitungsfunktionen. Bei der Einarbeitung und auch darüber hinaus stehen der langjährige Vorsitzende Robert Ohlerth und der kommissarische Vorsitzende Gerhard Mayr-Reineke auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite.

Ebenfalls werden für die Zukunft Mitstreiter und Helfer gesucht, die am Veranstaltungstag oder davor und danach helfen und eine der vielen anfallenden Aufgaben übernehmen. Wer sich, wie auch immer, engagieren möchte, soll sich bereits jetzt im Mechernicher Pfarrbüro der GdG St. Barbara telefonisch unter 02443/8640 melden. Sie werden dann zu einem Planungsgespräch für 2022 im Spätsommer 2021 eingeladen. 

pp/Agentur ProfiPress