Sonntag, 01.11.2020

Aus dem Evangelium nach Matthäus 5,1-12a

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Datum:
Di 27. Okt 2020
Von:
Agnes Peters

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus
Mt 5, 1–12a

In jener Zeit,
als Jesus die vielen Menschen sah, die ihm folgten, stieg er auf den Berg. Er setzte sich und seine Jünger traten zu ihm.
Und er öffnete seinen Mund, er lehrte sie und sprach:
Selig, die arm sind vor Gott; denn ihnen gehört das Himmelreich.
Selig die Trauernden; denn sie werden getröstet werden.
Selig die Sanftmütigen; denn sie werden das Land erben.
Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden gesättigt werden.
Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden.
Selig, die rein sind im Herzen; denn sie werden Gott schauen.
Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Kinder Gottes genannt werden.
Selig, die verfolgt werden um der Gerechtigkeit willen; denn ihnen gehört das Himmelreich.
Selig seid ihr, wenn man euch schmäht und verfolgt und alles Böse über euch redet um meinetwillen.
Freut euch und jubelt: Denn euer Lohn wird groß sein im Himmel.

 

Impulstext: Sonntag, 01. November

Rangfragen

Rangfragen
haben Menschen
schon immer beschäftigt. 
Auch in den christlichen Gemeinden 
bilden sich nun Hierarchien aus. 
Das Evangelium polemisiert 
gegen diese Entwicklung 
und ruft ins Gedächtnis, 
dass es nur einen 
Orientierungspunkt gibt. 

Allein Gott, 
dem einen himmlischen Vater, 
in Einheit mit Jesus, 
dem einen Lehrer der Gemeinde, 
kommt alle Ehre zu. 

Alle Glieder der Gemeinde sind gleich, 
alle sind Geschwister, 
Kinder des einen Vaters. 
Wenn Gottes Reich kommt, 
ja schon, wenn es anbricht, 
dann kehren sich 
alle Machtverhältnisse um – 
auch in der christlichen Gemeinde.

Dorothee Sandherr-Klemp (zu Mt 23,1-12)
aus: Magnificat. Das Stundenbuch 11/2020, Verlag Butzon & Bercker, Kevelaer; www.magnificat.de In: Pfarrbriefservice.de