Sonntag, 31.01.2021

Evangelium nach Markus 1,21-28.

Synagoge_horst_schaub_pfarrbriefservice (c) Horst Schaub in Pfarrbriefservice.de
Datum:
Di. 26. Jan. 2021
Von:
Agnes Peters

Evangelium nach Markus 1,21-28.


In Kafarnaum ging Jesus am Sabbat in die Synagoge und lehrte.
Und die Menschen waren sehr betroffen von seiner Lehre; denn er lehrte sie wie einer, der göttliche Vollmacht hat, nicht wie die Schriftgelehrten.
In ihrer Synagoge saß ein Mann, der von einem unreinen Geist besessen war. Der begann zu schreien:
Was haben wir mit dir zu tun, Jesus von Nazaret? Bist du gekommen, um uns ins Verderben zu stürzen? Ich weiß, wer du bist: der Heilige Gottes.
Da befahl ihm Jesus: Schweig und verlass ihn!
Der unreine Geist zerrte den Mann hin und her und verließ ihn mit lautem Geschrei.
Da erschraken alle, und einer fragte den andern: Was hat das zu bedeuten? Hier wird mit Vollmacht eine ganz neue Lehre verkündet. Sogar die unreinen Geister gehorchen seinem Befehl.
Und sein Ruf verbreitete sich rasch im ganzen Gebiet von Galiläa.

 

 

Sonntag, 31. Januar

Jesu Macht und Stärke

An einem Sabbat 
zeigt sich Jesu Macht zum ersten Mal. 
Der Sabbat ist wie ein Schlüssel 
zu Gott- und Selbstvertrauen Jesu. 

Am Sabbat erinnert sich Israel 
an die Befreiung aus der Knechtschaft: 
Gott selbst trägt Menschen in die Freiheit, 
wenn sie sich nach Freiheit sehnen. 

Wenn sie es wagen! Wenn sie sich lösen 
von Macht und Machen, 
wenn sie den Bruch, den Aufbruch wagen, 
ganz und gar von Gott getragen. 

Jesus, zutiefst ein Mensch des Sabbats, 
verzichtet auf illusorische Eigenmacht, 
und empfängt gerade so die Stärke, 
die ihn trägt!

Dorothee Sandherr-Klemp (zu Mk 1,21-28)
aus: Magnificat. Das Stundenbuch 01/2021, Verlag Butzon & Bercker, Kevelaer; www.magnificat.de In: Pfarrbriefservice.de