Herzlich Willkommen in der GdG St. Barbara Mechernich
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Beerdigungen im zeitlichen Wandel

Leitartikel Februar 2023

Abschied am Grab (c) Steffi Tucholke/pp/Agentur ProfiPress Leichenzug durch Mechernich:
Datum:
Fr. 27. Jan. 2023
Von:
Agnes Peters

Beerdigungen im zeitlichen Wandel 

 

In den Jahren seit 2000 haben sich die Beerdigungen in Mechernich deutlich verändert. Waren in den ersten Jahren des neuen Jahrtausends über 80 % aller Beerdigungen Erdbestattungen – verbunden mit eigener Messe, den Exequien – sind 20 Jahre später mittlerweile fast 80 % aller Beerdigungen Urnenbestattungen – meistens verbunden mit einem feierlichen Wortgottesdienst.

 

Bekamen um 2000 noch viele für Beerdigungen von ihren Arbeitgebern frei, ist es nun zunehmend schwieriger, eine Beerdigung zu besuchen, wenn man nicht zu den direkten Angehörigen zählt.

 

Die veränderten Schulzeiten mit deutlich mehr Nachmittagsunterricht haben in den vergangenen Jahren dazu geführt, dass selbst bei Beerdigungen um 14.00 Uhr nur noch in den seltensten Fällen Messdienerinnen oder Messdiener kommen können.

 

Diese teilweise radikalen Veränderungen wollen wir nun berücksichtigen und die bisherige Praxis bei Beerdigungen entsprechend anpassen.

 

Mit Beginn der Fastenzeit am 22.2.2023 werden wir jede Beerdigung mit einem feierlichen Wortgottesdienst an der Urne oder am Sarg durchführen. Im Rahmen dieses Wortgottesdienstes findet dann die gewohnte Beerdigungsansprache statt. Die neue Haupt-Beerdigungszeit wird vormittags um 10.00 Uhr sein. Damit soll allen, die im Schichtdienst arbeiten, ermöglicht werden, an Beerdigungen teilnehmen zu können ohne Urlaub nehmen zu müssen.

 

Neben 10.00 Uhr sind Beerdigungen um 11.00 Uhr und 12.00 Uhr sowie um 9.00 Uhr mit Manni Lang möglich. Herr Gerhard Mayr-Reineke und Herr Georg Schürmann steigen mit der bischöfliche Beauftragung zum Beerdigungsdienst in unserer GdG St. Barbara in den Beerdigungsdienst ein und übernehmen die Wortgottesdienste mit Beisetzung mittwochs. Sie bieten an, sofern es bei ihnen arbeitstechnisch möglich ist, am Mittwoch auch um 14.00 Uhr eine Beerdigung durchzuführen.

 

Wer die Beerdigung mit einer Messe verbinden möchte, kann die entsprechende Werktagsmesse in den Pfarrgemeinden dazu nutzen. (Dienstags in Mechernich, mittwochs in Weyer, donnerstags im Wechsel in Vussem, Eiserfey oder Holzheim jeweils um 9.00 Uhr oder mittwochs auch um 18.00 Uhr in Strempt oder Kolvenbach und freitags um 18.00 Uhr in den Kapellen Bergheim, Lorbach, Kalenberg oder Roggendorf). Die Messe selber wird eher allgemein gehalten sein, da die individuelle Beerdigungsansprache ja im Wortgottesdienst am Sarg oder an der Urne stattfindet oder stattgefunden hat.

 

Grundsätzlich werden wir weiterhin versuchen, jeden Sterbefall im Rahmen einer Messe am Wochenende in der jeweiligen Pfarrkirche bekannt zu geben und der oder des Verstorbenen im Hochgebet zu gedenken und sie oder ihn zu nennen. So bekommt jede und jeder unabhängig vom Beerdigungstag immer eine Exequienmesse. Gleichzeitig sind alle, die mit einer Messe wenig anfangen können, nicht mehr gezwungen, zur Messe kommen und teilnehmen zu müssen.

 

Wir hoffen, dass diese neuen Regelungen zu den Beerdigungen den Veränderungen der letzten Jahre und Jahrzehnte gerecht werden, zunehmende Akzeptanz erfahren und zukunftsfähig sind. Gleichzeitig hoffen wir, dass Sie selber noch lange keinen Trauerfall haben und von diesen Regelungen betroffen werden. 

 Ihr Erik Pühringer