Herzlich Willkommen in der GdG St. Barbara Mechernich
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Firmung in Mechernich am 18.06.2021

Taube-1853209_by_karein93_cc0-gemeinfrei_pixabay_pfarrbriefservice (c) karein93_cc0-gemeinfrei_pixabay_pfarrbriefservice

Leben aus der Kraft des Geistes. Von Pater Anselm Grün

In vielen Kulturen gibt es Initiationsriten. Da werden die Jugendlichen in Buschhütten gesteckt, damit sie dort isoliert von allen anderen fasten und sich mit den „Gespenstern ihrer Seele“ auseinander setzen. Wenn die Jugendlichen diese Prüfung bestanden haben, werden sie feierlich in die Welt der Erwachsenen aufgenommen. 

Die Firmung ist ein Sakrament der Initiation. Es will aus den jungen Christen erwachsene Christen machen, die nun Verantwortung für ihr Leben übernehmen und es lernen, zu sich selbst und zu ihrem Glauben zu stehen.

Fehlende Initiationsriten?

Konstantin Wecker beklagte in einem Radio-Interview, dass die jungen Leute heute keine Initiationsriten hätten. Deshalb würden viele Hasch als Initiationsmittel nehmen. Andere würden mit dem Auto ihres Vaters mit 180 Stundenkilometern über die Straßen rasen. Das sind Ersatzrituale, weil wir den Jugendlichen keine angemessenen Initiationsrituale anbieten. 

Was ist mein Lebenstraum?

Die Firmung ist eine Einübung in das Erwachsenwerden. Es geht darum, mir über meine eigene Identität klar zu werden. Wer bin ich? Bin ich nur der Sohn oder die Tochter meiner Eltern? Oder bin ich nicht doch ein einmaliger Mensch, von dem Gott sich ein einzigartiges Bild gemacht hat, das nur für mich allein gilt? Wie kann ich dieses einmalige und ursprüngliche Bild Gottes von mir leben? Was ist mein Lebenstraum? Was möchte ich in dieser Welt bewegen?

Verantwortung übernehmen

In der Firmung soll ich lernen, mir Rechenschaft darüber abzulegen, was ich eigentlich glaube und wie ich meinen Glauben verstehen kann. Und ich soll lernen, die Verantwortung für mein eigenes Leben zu übernehmen. Viele weigern sich heute, für sich selbst die Verantwortung zu übernehmen. Sie erwarten von anderen, dass sie dafür sorgen sollen, dass ihr Leben gelingt. Doch ganz gleich, wie meine Erziehung war, irgendwann muss ich sagen: „Das bin ich. Und ich bin für mich verantwortlich. Ich sage Ja zu mir, so wie ich bin. Ich stehe zu mir. Ich stehe für mich ein.“ Und genauso wichtig ist es, Verantwortung für andere zu übernehmen. Ich lebe nicht nur für mich. Ich habe auch einen Auftrag in dieser Welt. Junge Menschen wollen gebraucht werden. Wenn sie sich für eine sinnvolle Aufgabe einsetzen können, wachsen sie über sich hinaus.

Firmung vermittelt Stehvermögen

Damit die Verantwortung für das eigene Leben und für andere gelingt, werden wir gefirmt. Das deutsche Wort „Firmung“ kommt von „firmare“, das „befestigen, bestärken, tauglich machen, zum Stehen bringen, Stehvermögen schenken“ bedeutet. Die Firmung möchte den jungen Menschen in seinem Christsein bestärken und ihm durch den Heiligen Geist Stehvermögen vermitteln, damit er in dieser Welt zu sich selber stehen lernt, damit er seinen Standpunkt findet und in einer oft geistlosen Gesellschaft aus der Kraft des Heiligen Geistes leben kann. In der Taufe sind wir im Wasserbad des

Heiligen Geistes neu geboren worden. In der Firmung werden wir in unserer neuen Existenz bestärkt, damit wir uns nicht vom Geist dieser Welt leiten lassen, sondern vom Geist Gottes. Wir erhalten Anteil an der Kraft des Geistes, damit wir der Welt keine Macht über uns geben, sondern sie nach Gottes Willen gestalten.

Das eigene Leben lustvoll leben

Ich wünsche den Jugendlichen, dass sie in der Firmung den Heiligen Geist erfahren können als die Kraft, die sie stärkt, die ihre Wunden heilt, sie mit vielen Fähigkeiten begabt und die ihnen den Mut gibt, das eigene Leben selber zu leben anstatt sich immer nur nach den anderen zu richten. Und ich wünsche ihnen, dass sie den Heiligen Geist als Quelle erfahren, aus der sie immer schöpfen können, ohne je erschöpft zu werden. Dass sie erfahren: Wenn du aus dieser inneren Quelle lebst, dann wird dein Leben nie langweilig oder gar vertrocknet. Dann wirst du immer neue kreative Ideen entwickeln und Lust haben, die Probleme um dich herum anzupacken anstatt zu jammern, wie schlimm alles ist.

Glauben heißt: einen festen Stand haben

So wünsche ich, dass der Heilige Geist den Jugendlichen Stehvermögen schenkt, damit sie zu sich stehen lernen und auch zu ihrem Glauben. Denn Glauben heißt: einen festen Stand haben, sich nicht so leicht umwerfen lassen von anderen. Wenn jemand im Glauben feststeht, dann wird er sich freier fühlen und ohne Angst.

Pater Anselm Grün ist Benediktinermönch in Münsterschwarzach und bekannter Buchautor Quelle: Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken/Diaspora-Kinderhilfe, www.bonifatiuswerk.de

 

Wahlen

wahlkreuz_grau_by_peter_weidemann_pfarrbriefservice (c) Peter Weidemann in Pfarrbriefservice.de

GdG-Rat und Pfarreirat – Wahlen im November

Seit der Märzausgabe des GdG-Boten habe ich Sie über die Wahlen im November zum GdG-Rat und zum Pfarreirat informiert. Gleichzeitig habe ich Sie gebeten, sich zu melden, wenn Sie Mitverantwortung für das kirchliche Leben in unseren Gemeinden und der GdG St. Barbara übernehmen möchten.

Bis zur Drucklegung dieser Ausgabe haben sich so wenige Menschen aus unserer GdG gemeldet, dass eine Wahl im November unmöglich zu sein scheint. Ich würde es sehr bedauern, da innerhalb der nächsten vier Jahre viele Ereignisse eintreten werden, die das bisherige kirchliche Leben erheblich in Frage stellen werden. Z.B. wird der Weggang von Pfr. Dim und das stetige Älterwerden von Pfr. Dörpinghaus Auswirkungen auf die Anzahl der Messen haben, die noch gehalten werden können. Das Ende des „Heute-bei-Dir-Prozesses“ in unserem Bistum wird ebenfalls nicht spurlos an uns vorüber gehen. Und auch die Corona-Krise hat Auswirkungen und Konsequenzen.

Ich wünsche mir, dass ich mich mit möglichst vielen Menschen in den unterschiedlichen Gremien beraten kann, welche Lösungen für uns in der GdG St. Barbara Mechernich möglich und sinnvoll sein könnten und uns weiterhelfen, lebendig unseren Glauben zu leben. Letztlich lebt Kirche als Gemeinschaft der Glaubenden nur da, wo sich viele einbringen und ihren Teil mit dazu beitragen und Mitverantwortung übernehmen. Bitte melden Sie sich bei mir oder im Pfarrbüro bis Ende Juni, wenn Sie mitmachen wollen und bereit sind, für einen der Räte zu kandidieren.

Ihr Erik Pühringer, Pfr.