Herzlich Willkommen in der GdG St. Barbara Mechernich
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Hochwasserkatastrophe 2021

Bischof-Dr.-Helmut-Dieser.jpg_1900708133 (c) Bistum Aachen

Offener Brief von Bischof Dr. Helmut Dieser

In einem offenen Brief wendet sich Bischof Dr. Helmut Dieser an die Menschen im Bistum Aachen. Seine Gedanken gelten außerdem den Menschen in der Region um Ahrweiler, wo der Aachener Bischof lange als Pfarrer im Dienst war sowie allen von der Flutkatastrophe Betroffenen:


„Die schrecklichen Nachrichten über die Naturkatastrophe in unserem Bistum haben mich tief erschüttert. Unvorstellbare Regenmengen haben die Flüsse in eine Zerstörungs- und Todesflutwelle verwandelt, die einem Tsunami gleicht. Immer mehr Todesopfer sind zu beklagen. Viele Menschen haben alles verloren. Die schönen Ortsbilder, die mir sehr vertraut sind, wurden zerstört.
Von Herzen spreche ich allen meine tief empfundene Anteilnahme aus! Das Leid, das viele getroffen hat, die Bilder von Verwüstung und Tod, die wir nun dau­ernd vor Augen haben, die Sprachlosigkeit, das Weinen, die immer neuen Nachrichten, was Schreckliches wem hier und da konkret zugestoßen ist, all das wühlt alle auf, und ich nehme daran aus enger Verbundenheit tiefen Anteil. 
Meine Gedanken sind vor allem bei den Menschen, die ihre Angehörigen verloren haben oder vermissen. Ich bete für die Verstorbenen und die Trauernden und für alle, die vor den Ruinen ihrer Existenz stehen. 
Gott helfe allen nicht zu verzweifeln, sondern neuen Mut zu fassen, und gebe allen, die so schrecklich aus dem Leben gerissen wurden, ihren Platz in seinem Haus, wo sie für immer geborgen sind.
Im Gebet mit allen verbunden
grüße ich Sie herzlich.
Bischof Dr. Helmut Dieser“

Solidaritätsfonds für für vom Hochwasser betroffenen Kinder und Familien
Das Bistum Aachen hat einen Solidaritätsfonds für vom Hochwasser betroffene Kinder und Familien eingerichtet.

Gespendet werden kann auf das Konto der Pax-Bank: IBAN: DE72 3706 0193 1000 1000 60, BIC:GENODED1PAX. 

 

Gedenkgottesdienst in Aachen

hochwasserdd099a_by_michael_baudisch_pfarrbriefservice (c) Michael Baudisch in Pfarrbriefservice.de


Liebe Leserin, lieber Leser,
  
es waren berührende, bewegende und beeindruckende Momente, die den Aachener Dom beim Gedenkgottesdienst für die Flutopfer, Hinterbliebene und Helfende am vergangenen Samstag zum würdigen Ort für Klage,Trauer und Trost werden ließen. "Schreien will ich zu dir, Gott, mit verwundeter Seele, doch meine Worte gefrieren mit auf der Zunge", rezitierte die Aachener Schauspielerin Annette Schmidt den so genannten Ahr-Psalm des Priesters Stephan Wahl. Tränen der Rührung, der Verzweiflung standen vielen der rund 220 geladenen Gäste in den Augen. Entfaltet durch persönliche Zeugnisse von Betroffenen, einfühlsame Predigten und Worte von Bischof Georg Bätzing, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm und Erzpriester Radu Constantin Miron, die das Unfassbare versuchten, zu greifen. Dass sich ein zutiefst persönlicher Raum für verborgene Empfindungen öffnen konnte, lag auch an an der einzigartigen musikalischen Dramaturgie und der hohen künstlerischen Einfühlung durch Chor und Orgel. 
Mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble und dem Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts, Stephan Harbarth, war die gesamte Staatsspitze angereist. Zu den Trauergästen zählten auch Ministerpräsident Armin Laschet und Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Sechs Wochen nach der Katastrophe galt es auch, ein wirksames Zeichen gegen das Vergessen zu setzen.

Der Dom steht somit als Sinnbild für Hoffnung,Trost, Zusammenhalt und Stärke.
Es waren beeindruckende Bilder, die an diesem Tag von Aachen im Herzen Europas in die Welt hinausgegangen sind.

Wer die Predigten, Liedtexte und Fürbitten nachlesen möchte, findet diese auf der Internetseite des Bistums. Dort sind auch eine umfangreiche Bildergalerie und die Nachrichten unseres Live-Blogs hinterlegt.  
  
Starten Sie gut und behütet in die Woche

Ihre
Marliese Kalthoff  

 

Ahr-Psalm oder Fluten-Psalm oder Klagepsalm 2021 oder 
HochwasserPsalm, oder...?


Schreien will ich zu dir, Gott, mit verwundeter Seele,
doch meine Worte gefrieren mir auf der Zunge.
Es ist kalt in mir, wie gestorben sind alle Gefühle,
starr blicken meine Augen auf meine zerbrochene Welt.
Der Bach, den ich von Kind an liebte,
sein plätscherndes Rauschen war wie Musik,
zum todbringenden Ungeheuer wurde er,
seine gefräßigen Fluten verschlangen ohne Erbarmen.
Alles wurde mir genommen. Alles!
Weggespült das, was ich mein Leben nannte.
Mir blieb nur das Hemd nasskalt am Körper,
ohne Schuhe kauerte ich auf dem Dach.
Stundenlang schrie ich um Hilfe,
um mich herum die reißenden Wasser.
Wo warst du Gott, Ewiger, 
hast du uns endgültig verlassen?
Baust du längst an einer neuen Erde,
irgendwo fern in deinen unendlichen Weiten?
Mit tödlichem Tempo füllten schlammige Wasser die Häuser,
grausig ertranken Menschen in ihren eigenen Zimmern.
Ist dir das alles völlig egal, Unbegreiflicher?
Du bist doch allmächtig, dein Fingerschnippen hätte genügt.
Die Eifernden, die dich zu kennen glauben, sagen,
eine Lektion hättest Du uns erteilen wollen, eine deutliche,
eine Portion Sintflut als Strafe für unsere Vergehen,
für unsere Verbrechen an der Natur, an deiner Schöpfung.
Ihre geschwätzigen Mäuler mögen für immer verschlossen sein,
nie wieder sollen sie deinen Namen missbrauchen,
für ihre törichten Besserwissereien, ihr bissiges Urteil 
mit erhobenem Zeigefinger, bigott kaschiert.
Niemals will ich das glauben, niemals,
du bist kein grausamer Götze des Elends,
du sendest kein Leid, kein gnadenloses Unheil
und hast kein Gefallen an unseren Schmerzen.
Doch Du machst es mir schwer 
das wirklich zu glauben.
Ich weiß, wir sind nicht schuldlos an manchem Elend,
zu leichtfertig missbrauchen wir oft unsere Freiheit.
Doch warum siehst du dann zu, fährst nicht dazwischen,
bewahrst uns nicht vor uns selbst?
Dein Schweigen quält meine Seele,
ich halte es fast nicht mehr aus.
Wie sich Schlamm und Schutt meterhoch türmen,
in den zerstörten Straßen und Gassen
deren Schönheit sich nicht mehr erkennen lässt,
so sehr vermisst meine Seele dein Licht.
Meine gewohnten Gebete verstummen
meine Hände zu falten gelingt mir nicht.
So werfe ich meine Tränen in den Himmel
meine Wut schleudere ich dir vor die Füße.
Hörst du mein Klagen, mein verzweifeltes Stammeln,
ist das auch ein Beten in deinen Augen?
Dann bin ich so fromm wie nie,
mein Herz quillt über von solchen Gebeten.
Doch lass mich nicht versinken in meinen dunklen Gedanken,
erinnere mich an deine Nähe in früheren Zeiten.
Ich will dankbar sein für die Hilfe, die mir zuteilwird,
für die tröstende Schulter, an die ich mich anlehne.
Ich schaue auf und sehe helfende Hände,
die jetzt da sind, ohne Applaus, einfach so.
Die vielen, die jetzt kommen und bleiben
die Schmerzen lindern, Wunden heilen,
die des Leibes, wie die der Seele,
mit langem Atem und sehr viel Geduld.
Auch wenn du mir rätselhaft bist, Gott, 
noch unbegreiflicher jetzt, unendlich fern,
so will ich dennoch glauben an dich,
widerständig, trotzig, egal, was dagegen spricht.
Sollen die Spötter mich zynisch belächeln,
ich will hoffen auf deine Nähe an meiner Seite.
Würdest du doch nur endlich dein Schweigen beenden,
doch ich halte es aus und halte Dich aus, oh Gott.
Halte du mich aus! 
Und halte mich, Ewiger! Halte mich

Stephan Wahl  19.7.202
 

Beratung bei seelischen Krisen in der Hochwasser-Katastrophe

Aufräumung BAM (c) Manfred Görgen/pp/Agentur ProfiPress

 

 

Kreis Euskirchen/Mechernich - Viele Menschen haben in dieser Zeit sehr belastende Erfahrungen gemacht und teilweise traumatische Situationen erlebt. In Zeiten der Not kann es manchmal wichtig sein, ein offenes und vertrauensvolles Gespräch zu führen. Wer möchte, kann sich zur Vermittlung einer Seelsorgerin, eines Gesprächspartners unter der Rufnummer (0 24 43) 86 40 an das Pfarrbüro Mechernich wenden. Darüber hinaus besteht das kostenlose Seelsorgeangebot der evangelischen und der katholischen Kirche durch die Telefonseelsorge Aachen/Düren unter 0800-1110111 und 0800-1110222.

Bürgerinnen und Bürger im Kreis Euskirchen können auch die kostenlose Beratung bei seelischen Krisen erhalten, die das Kreisgesundheitsamt unter folgender Telefonnummer anbietet: 02251/ 15 466. Erreichbarkeit:

Montag:      8.30 Uhr - 15.30 Uhr

Dienstag:    8.30 Uhr - 15.30 Uhr

Mittwoch:   13.00 Uhr - 18.00 Uhr

Donnerstag: 8.30 Uhr - 15.30 Uhr

Freitag:       8.30 Uhr - 12.30 Uhr

pp/Agentur ProfiPress

 

 

Wahlen

wahlkreuz_grau_by_peter_weidemann_pfarrbriefservice (c) Peter Weidemann in Pfarrbriefservice.de

Mitbestimmung in der Kirche

Die beiden Gremien, in denen das Leben in den Gemeinden und der GdG mitgestaltet und mitbestimmt wird, werden vom Bistum Aachen wie folgt beschrieben:

 

GdG-Rat
Der GdG-Rat ist das oberste beschlussfassende Organ für die pastoralen Aufgaben in den 71 Gemeinschaften der Gemeinden des Bistums. In ihm arbeiten Priester und Laien, haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zusammen mit dem Ziel, die vielfältigen Aufgaben der Gemeinschaft in Zeiten des Um-und Aufbruchs zu gestalten. Der GdG-Ratist verantwortlich für die „grundlegenden Fragen der Pastoral" der Gemeinschaft der Gemeinden. Hier wird informiert, beraten und soweit möglich entschieden, u.a. über die Gottesdienstordnung, die weitere Nutzung der kirchlichen Gebäude, das Pastoralkonzept, die ökumenische und interreligiöse Zusammenarbeit, Leitungsfragen oder die Verantwortung für den Dienst am Nächsten. Der GdG-Rat ist darüber hinaus auch Ort des Austausches und der Planung, welche pastoralen

Aufgaben und Neuausrichtungen sich in der nächsten Zeit für die Gemeinschaft der Gemeinden abzeichnen. Er nimmt den gesamten pastoralen Raum in den Blick und berücksichtigt dabei auch andere kirchliche Orte wie Krankenhäuser, Kindertagesstätten, Schulen, Ordensgemeinschaften, Verbände, Sozialstationen, Einrichtungen, Initiativen, Institutionen.

 

Pfarreirat
Der Pfarreirat ist die Stimme der einzelnen Pfarreien im Konzert der Zusammenarbeit aller Pfarreien der Gemeinschaft der Gemeinden. Die Vielfalt der unterschiedlichen Dörfer … einer Gemeinschaft macht deutlich, dass eine Gemeinschaft von Gemeinden ortsnahe Bezugspunkte für die Menschen braucht. Hier kann der Pfarreirat wirksam werden. Aus der Kenntnis der ortsspezifischen pastoralen und gesellschaftlichen Herausforderungen erwachsen seine originären Aufgaben. Der Pfarreirat sorgt sich um das Pfarrfest ebenso wie um die Unterstützung des Leitungsteams und das gottesdienstliche Leben der Pfarrei. Er wirkt mit an der Erstellung des Pastoralkonzepts der Gemeinschaft und sucht den Kontakt zu kirchlichen und gesellschaftlichen Einrichtungen im Dorf oder Stadtviertel. Er arbeitet mit Initiativen und Organisationen am Ort zusammen und berät den Kirchenvorstand. Männer und Frauen aus der Pfarrei werden vom Rat zum Dienst als Kommunionhelferinnen und -helfer, Lektorinnen und Lektoren, Leiterinnen und Leiter von Wort-Gottes-Feiern
und Beerdigungen oder zur Übernahme anderer Dienste vorgeschlagen.“

(newsletter Sonderausgabe 25.6.2021)

 

Sind Sie neugierig geworden? Ist Ihr Interesse geweckt? Wollen Sie mit überlegen, mitplanen und mitbestimmen?

Dann kandidieren Sie doch einfach und lassen sich wählen. Sie sollten mindestens 16 Jahre alt und Mitglied der katholischen Kirche sein sowie im Gebiet der GdG St. Barbara Mechernich wohnen. Wenn Sie das erfüllen, dann nicht mehr warten sondern möglichst schnell im Pfarrbüro melden.

Wir brauchen Sie, damit Kirche eine lebendige Zukunft hat.

Ihr Erik Pühringer, Pfr.