



© Friedbert Simon in Pfarrbriefservice.de
Herzlich willkommen im Pastoralen Raum Mechernich
Herzlich willkommen im Pastoralen Raum Mechernich
Erneut ein Rückblick auf die Anfänge vor 2000 Jahren in Jerusalem: Der Heilige Geist erfüllte am Pfingsttag die hinter verschlossenen Türen tagenden Jünger. Er setzte sie in Bewegung, ließ sie in vielen Sprachen über den Glauben reden, machte sie zu Zeugen der Auferstehung und schenkte ihnen Erfolg. Die Gemeinschaft der Glaubenden wuchs. Das ist die Geburtsstunde unserer Kirche.
Auch heute wirkt dieser Heilige Geist. Er will nun uns bewegen und zu Boten und Botinnen der Frohen Botschaft, des Evangeliums machen. Er befähigt uns, den Glauben zu bekennen, ihn zu leben und weiterzugeben. Wir sind gerufen, die Gemeinschaft der Glaubenden, unsere Kirche mit Leben zu füllen und zu gestalten.
Stop! Das kann ich nicht!
Das könnte jetzt unser Einwand sein. Manchmal glauben wir, wie die Jünger damals, die sich hinter verschlossenen Türen trafen, es nicht zu können. Wir trauen uns nicht oder fürchten das Scheitern. Doch ich glaube, dass der Heilige Geist den Satz „Ich kann das nicht!“ nicht gelten lässt. Er mutet uns zu, ja, er wirbt darum, den Satz zu verändern in „Ich kann das versuchen!“ Und selbstverständlich heißt versuchen für mich, dass es nicht gelingen muss. Es ist ja schließlich „nur“ ein Versuch.
Drei Ideen möchte ich Ihnen vorstellen, wie Sie den Glauben bekennen und die Gemeinschaft der Glaubenden, unsere Kirche mit Leben füllen und mitgestalten können:
1) Am 1. Mai feiern wir den 70. Georgsritt. Um 11.15 Uhr beginnt in Kallmuth die Prozession der Reiter zum Georgspütz. Dort wird unser Bischof Dr. Dieser die Festmesse unter freiem Himmel mit uns feiern. Anschließend geht es nach Kallmuth zurück, wo ein Beisammensein bei Gesprächen, Essen und Getränken auf alle Teilnehmenden wartet.
2) Am 21. Mai bieten wir eine Fahrt zu einem Weltkulturerbe an, zur Echternacher Springprozession. Gerne dürfen Sie aktiv an der Prozession als Beter oder Beterin teilnehmen. Natürlich können Sie auch mitspringen. Der Schritt ist so einfach, dass Sie ihn nach wenigen Metern bereits beherrschen werden. Etwa 45 Minuten dauert der Prozessionsweg durch die Straßen von Echternach zum Grab des heiligen Willibrord. Die Springenden haben immer nach ca. 3 Minuten Springen ca. 3 Minuten Pause – es ist also nicht wirklich anstrengend. Unabhängig davon, ob Sie aktiv mitgemacht haben oder nicht, können Sie sich einen guten Platz in der Stadt suchen und von dort aus alles beobachten. Zum Abschluss des Tages feiern wir um 16.00 Uhr in Dahlem einen Gottesdienst gemeinsam mit allen Gruppen der Region Eifel.
3) Falls Sie über den Mai hinaus unsere Gemeinschaft von Kirche mit Leben füllen und gestalten wollen, könnten die verschiedenen Orte von Kirche vielleicht eine passende Möglichkeit der Mitgestaltung und Mitarbeit anbieten. Gerne vermitteln wir für Sie die entsprechenden Kontakte. Sollten Sie bereits in einer Gruppe oder Gruppierung sein, lassen Sie Ihren Kreis von Gläubigen als Ort von Kirche bestätigen. So können Sie ein klein wenig mithelfen, den zukünftigen pastoralen Raum St. Barbara Mechernich mit Leben zu füllen und zu gestalten.
Über diese drei Ideen hinaus gibt es noch viele weitere Möglichkeiten und neue Ideen, wie Sie versuchen könnten, den Glauben zu leben und unsere Gemeinschaft der Glaubenden zu bereichern und mitzugestalten. Der Heilige Geist wirkt, wo und wie er will. Warum nicht auch in Ihnen? Probieren Sie es doch mal aus. Wir unterstützen Sie dabei gerne.
Ihr Erik Pühringer