Erste GdG-Versammlung

Leitartikel Dezember 2021 von Pfarrer Erik Pühringer

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Datum:
Do. 2. Dez. 2021
Von:
Agnes Peters

Erste GdG-Versammlung

Hiermit lade ich alle interessierten Gemeindemitglieder unserer GdG

St. Barbara Mechernich zu einer GdG-Versammlung am Samstag, 4.12.2021 um 10.00 Uhr in die Pfarrkirche St. Johannes B. Mechernich ein.

Gemeinsam mit Ihnen möchte ich über den Bericht der Basis-AG 3 im Heute-bei-Dir-Prozess zur „Weiterentwicklung pastoraler Räume“ reden und Ihre Sichtweise zu den drei dort vorgestellten Szenarien erfahren.

Halt – viel zu schnell. Worum geht es?

Im Rahmen des Heute-bei-Dir-Prozesses hat sich eine Gruppe mit der Weiterentwicklung pastoraler Räume befasst – also wie groß zukünftig die Pfarrgemeinde sein soll, die lebensfähig ist. Dazu haben sie folgende drei mögliche Modelle entwickelt.

 

Modell 1: Die bisherigen Pfarreien bleiben, die GdG wird größer

Im Vergleich zur derzeitigen Situation ändert sich nur die Größe der GdG. Die Pfarreien als kleinste Ebene haben keinen eigenen Pfarrer mehr. Sie können selbständig bestehen bleiben, „insoweit sich hierfür ehrenamt-liches Engagement findet“. In ihnen können eigenständig Aktionen gestaltet werden bzw. kann die Gestaltung durch die größere GdG gefördert werden. Wenn die Pfarrei keine pastorale Verantwortung mehr tragen kann, kommt es zu Fusionen.

 


Modell 2: Anstelle der GdG tritt eine neue Pfarrei mit 40.000 bis 55.000 Katholiken – in der Eifel soll die Zahl geringer ausfallen. Der Zuschnitt kann an kommunalen Grenzen bzw. am Sozialraum ausgerichtet werden. 

Dazu ist dann eine Fusion nötig. Die bisherigen Pfarrgemeinden können zu Gemeinden werden, die durch Unterausschüsse des Pfarreirates und des Kirchenvorstands in der Pfarrei vertreten sein können.

 


Modell 3: Gründung von 8 Pfarreien innerhalb des Bistums Aachen, in denen die jetzigen GdG als Kirchengemeinden existieren. Die 8 Pfarreien entsprächen den bisherigen Regionen. Hier werden alle pastoralen Hauptamtlichen eingesetzt, die dann Kirchengemeinden zugeordnet werden können. In den neuen Kirchengemeinden (den jetzigen Kirchengemeindeverbänden) werden die pastoralen Aktionen geplant und das Vermögen verwaltet.

 


Soviel in aller Kürze zu den drei Modellen. Sie sind in dem Bericht der Basis-AG 3 weit ausführlicher beschrieben, als ich es im Leitartikel machen kann.

 


Egal welches Modell letztlich zum Tragen kommt, es wird sich für uns in Mechernich einiges verändern und auch ändern müssen. Als Kriterien für das Bestehen kleinster pastoraler Einheiten benennt die Basis-AG 3 unter anderem: „Es ist genügend ehrenamtliches Engagement vorhanden. … Es existiert eine Gruppe von Christ/-innen, die vor Ort eine Gemeinschaft bilden... Die Anbindung an den pastoralen Raum ist transparent und verlässlich. ...“ Das sind Kriterien, die wir aktuell nur sehr bedingt erfüllen würden. Damit stellt sich mir als derzeitigem Leiter der GdG St. Barbara Mechernich die Frage, wohin die Reise gehen soll?

 


Das will und kann ich aber nicht alleine entscheiden. Daher möchte ich mit Ihnen darüber ins Gespräch kommen und hören, wie Sie die drei Modelle sehen und was Sie sich wünschen. Vielleicht können wir dann den Entscheidungsprozess im Bistum noch beeinflussen und eine für uns alle gute Lösung erreichen. Ich freue mich auf Sie am 4.12.2021 um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Johannes B., Mechernich.

 Ihr Erik Pühringer, Pfarrer 

 

 


Wir wünschen Ihnen und Ihren Familienangehörigen

einen besinnlichen und hoffentlich ruhigen Advent

sowie ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest.

 


Bitte bleiben Sie gesund und kommen Sie gesund ins Neue Jahr 2022.

 


Für die GdG St. Barbara Mechernich: Erik Pühringer, Pfr.