100 Jahre Pfarrei Vussem-Breitenbenden

St. Margareta Vussem-Breitenbenden

St. Margareta in Vussem (c) Foto: Archiv ProfiPress/pp
St. Margareta in Vussem
Di 3. Sep 2019
Agnes Peters
Weihbischof Dr. Johannes Bündgens, hier bei der Einsegnung der Barbarakapelle Bergheim, ist Hauptzelebrant beim 100jährigen Pfarrjubiläum in St. Margareta Vussem am Donnerstag, 3. Oktober, um 10 Uhr. (c) Archivfoto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Weihbischof Dr. Johannes Bündgens, hier bei der Einsegnung der Barbarakapelle Bergheim, ist Hauptzelebrant beim 100jährigen Pfarrjubiläum in St. Margareta Vussem am Donnerstag, 3. Oktober, um 10 Uhr.

100 Jahre Pfarrei Vussem-Breitenbenden

Jubiläumsgottesdienst mit Weihbischof Dr. Johannes Bündgens am Donnerstag, 3. Oktober, um 10 Uhr

Mechernich-Vussem - Am 1. Oktober 1919 wurde die Kirchengemeinde St. Margareta Vussem-Breitenbenden durch den Erzbischof von Köln, Kardinal Dr. Felix von Hartmann, zunächst als selbständiges Rektorat aus der Pfarrgemeinde St. Lambert Holzheim herausgelöst. Das war die Geburtsstunde der Pfarrei St. Margareta Vussem-Breitenbenden.

Am Donnerstag, 3. Oktober 2019, gedenken die Pfarrangehörigen dieses denkwürdigen Ereignisses in ihrer Pfarrkirche mit einem feierlichen Pontifikalamt um 10 Uhr. Hauptzelebrant ist der Aachener Weihbischof Dr. Johannes Bündgens.

Helmut Mehren vom Orgateam schreibt: „Danach feiern wir rund um die Kirche und das Pfarrheim ein fröhliches Geburtstagsfest, bei dem wir zeigen wollen, dass auch Hundertjährige noch nicht zum alten Eisen gehören.“ Bereits am Freitag, 27. September, um 19 Uhr will der Regionalhistoriker Albert Velser im Pfarrheim einen Bildervortrag halten.

 

Pfarrer und Fabrikant Triebfedern

 

Die Entstehung einer Pfarrgemeinde Vussem-Breitenbenden war das Ergebnis eines Entwicklungsprozesses“, so Helmut Mehren: „Die Initiative zur Loslösung aus der Pfarre Holzheim ging vom Holzheimer Pfarrer Hellings aus, der 1917 zusammen mit dem Vussemer Fabrikbesitzer H. Peter Girards die Gründung einer Kirchengemeinde Vussem-Breitenbenden in Angriff nahm.“

Auch ein Name war schnell gefunden, geht doch die Margaretenverehrung in Vussem bis ins 17. Jahrhundert zurück, als die erste Margaretenkapelle aus Fachwerk im Ort gebaut wurde. Dort beteten die Gläubigen – besonders in Notzeiten – häufig den Rosenkranz, da der Fußweg zur Holzheimer Kirche nach einem harten Arbeitstag sehr weit war.

Außerdem gibt es noch die Kapelle im Missionshaus. Die „Genossenschaft vom Heiligsten Herzen Jesu“ bereitete von 1926 bis 1968 im Missionshaus Studenten auf die Priesterweihe vor.

Peter Girards stellte im Januar 1918 eine Halle in seiner Fabrik in Vussem zur Verfügung, in der eine Notkirche eingerichtet wurde. Mit Pater Josef Linden wurde auch schon ein Rektor für Vussem-Breitenbenden ernannt. Es dauerte dann aber noch über ein Jahr, bis dann endlich aus Köln die offizielle Gründung der Kirchengemeinde St. Margareta Vussem-Breitenbenden bekannt gegeben wurde.

pp/Agentur ProfiPress

 

St. Margareta damals…. (c) Foto: Archiv Helmut Mehren/pp/Agentur ProfiPress