Auf ein Neues!
Auf ein Neues Jahr 2026 – möge es ein gutes und frohes Jahr werden! So oder so ähnlich lauten unsere Wünsche beim Jahreswechsel in den ersten Minuten des Neuen Jahres.
Eine Woche nach Weihnachten ist die Zeit der Feiertage nun vorbei, die Weihnachtsferien neigen sich dem Ende zu, der Arbeitsalltag läuft wieder an. Wieder starten wir in ein Jahr, von dem wir hoffen, dass es kaum Veränderungen mit sich bringt. Na ja, zumindest keine negativen. Und doch wissen wir nicht, was auf uns zukommt und was das Jahr mit sich bringen wird. Auf ein Neues!
Das neue Jahr startet unspektakulär. Na ja, mit Feuerwerk und so ist es alles andere als unspektakulär, aber letztlich ist es nur ein neuer Tag wie weitere 364, die zusammen das Jahr 2026 bilden. Ein Tag wie jeder andere auch. Er setzt in gewisser Weise nur das fort, was in den Vortagen geschehen ist oder begonnen wurde. Und doch bildet er eine Zäsur, denn in unseren Kalendern, in denen wir die Tage zählen, beginnt nicht nur ein neuer Tag, sondern auch ein neuer Monat und ein neues Jahr. Auf ein Neues!
Ändert sich überhaupt etwas? Oder wird nur weiter fortgesetzt, was schon immer war?
Eine gute Frage. Mit dem Jahreswechsel erledigen sich viele noch offene Aufgaben nicht automatisch. Sie werden mit in das neue Jahr genommen. Auch der Alltag ist nicht schlagartig ein anderer, die gewohnten Dinge und Abläufe bleiben. Und doch wird es im neuen Jahr neue Aufgaben und Herausforderungen geben, die wir jetzt noch nicht kennen. So war es in der Vergangenheit immer, so wird es jetzt auch sein.
Für mich heißt das, es werden weiterhin Kinder getauft, andere auf die Tauferinnerung und Kommunion vorbereitet, Jugendliche und junge Erwachsene gefirmt, Paare verheiratet, Kranke gesalbt und Verstorbene beerdigt werden. Wir werden Gottesdienste feiern und verschiedenste Angebote kirchlichen Lebens haben. Gleichzeitig gilt es, den neuen Gremien und dem pastoralen Raum Mechernich Lebendigkeit zu geben. Die Finanzierung der Kirchen und ihrer laufenden Kosten wird im kommenden Jahr zu einer Herausforderung werden. Das alles ist bereits sicher. Und dann wird es noch genügend Ereignisse geben, die sich jetzt noch gar nicht abzeichnen, die noch nicht mal als Idee in irgend welchen Köpfen herumschwirren und erst noch Gestalt annehmen müssen.
Doch wenn ich mir das alles anschaue, dann ist das Neue Jahr letztlich so wie immer, klar und unklar zugleich. Wir dürfen dieses Neue Jahr genauso starten, wie das Letzte, mit dem Zutrauen in unsere Fähigkeiten, dem Wissen der Vergangenheit und dem Vertrauen auf Gottes Begleitung und Segen. Daher wünsche ich Ihnen und Ihren Familienangehörigen und Freundinnen und Freunden, dass das Neue Jahr 2026 für Sie viele schöne und überraschende Momente bringt, Aufbrüche in eine neue Zukunft mit Schätzen der Vergangenheit und die Erfahrung einer lebendigen Gemeinschaft, die das Leben bereichert. Ich hoffe, dass das Neue Jahr für Sie und Ihre Lieben ein gutes und gesegnetes Jahr wird. Auf ein Neues!
Ihr Erik Pühringer