Herzlich Willkommen in der GdG St. Barbara Mechernich
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Evangelium nach Lukas 16, 19-31

Sonntag, 25.09.2022

bettlerin_2_rom_by_friedbert_simon_pfarrbriefservice (c) Friedbert Simon in Pfarrbriefservice.de
Datum:
Di. 20. Sep. 2022
Von:
Agnes Peters

Das Beispiel vom reichen Mann und vom armen Lazarus

19 Es war einmal ein reicher Mann, der sich in Purpur und feines Leinen kleidete und Tag für Tag glanzvolle Feste feierte. 20 Vor der Tür des Reichen aber lag ein armer Mann namens Lazarus, dessen Leib voller Geschwüre war. 21 Er hätte gern seinen Hunger mit dem gestillt, was vom Tisch des Reichen herunterfiel. Stattdessen kamen die Hunde und leckten an seinen Geschwüren. 22 Es geschah aber: Der Arme starb und wurde von den Engeln in Abrahams Schoß getragen. Auch der Reiche starb und wurde begraben. 23 In der Unterwelt, wo er qualvolle Schmerzen litt, blickte er auf und sah von Weitem Abraham und Lazarus in seinem Schoß. 24 Da rief er: Vater Abraham, hab Erbarmen mit mir und schick Lazarus; er soll die Spitze seines Fingers ins Wasser tauchen und mir die Zunge kühlen, denn ich leide große Qual in diesem Feuer. 25 Abraham erwiderte: Mein Kind, erinnere dich daran, dass du schon zu Lebzeiten deine Wohltaten erhalten hast, Lazarus dagegen nur Schlechtes. Jetzt wird er hier getröstet, du aber leidest große Qual. 26 Außerdem ist zwischen uns und euch ein tiefer, unüberwindlicher Abgrund, sodass niemand von hier zu euch oder von dort zu uns kommen kann, selbst wenn er wollte. 27 Da sagte der Reiche: Dann bitte ich dich, Vater, schick ihn in das Haus meines Vaters! 28 Denn ich habe noch fünf Brüder. Er soll sie warnen, damit nicht auch sie an diesen Ort der Qual kommen. 29 Abraham aber sagte: Sie haben Mose und die Propheten, auf die sollen sie hören. 30 Er erwiderte: Nein, Vater Abraham, aber wenn einer von den Toten zu ihnen kommt, werden sie umkehren. 31 Darauf sagte Abraham zu ihm: Wenn sie auf Mose und die Propheten nicht hören, werden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn einer von den Toten aufersteht.

 

Böse Geschichte

Berauscht von der eigenen Bedeutung,
geblendet vom Glanz des Geldes,
vom vermeintlich verdienten Wohlstand,
verblendet von der Vorstellung,
nicht nur besser gestellt,
sondern besser zu sein,
sehen sie es nicht!

Arm und Reich: eine unendliche Geschichte!
Jesus erzählt vom Ende der Geschichte.
Sie geht schlecht aus – für den Reichen.
Doch Gott will nicht
das böse Ende des Reichen,
sondern dass die böse Geschichte
endlich ein Ende hat!

Dorothee Sandherr-Klemp (zu Lk 16,19-31)
aus: Magnificat. Das Stundenbuch 09/2022, Verlag Butzon & Bercker, Kevelaer; www.magnificat.de In: Pfarrbriefservice.de