Herzlich Willkommen in der GdG St. Barbara Mechernich
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Segen für Zwei- und Vierbeiner

Pferde aller Rassen, Farben und Größen mit ihren Reitern sowie Fußpilger werden zu der farbenfrohen Prozession am Sonntag, 1. Mai, in Kallmuth erwartet. (c) Archivfoto: Reitz/pp/Agentur ProfiPress
Datum:
Di. 26. Apr. 2022
Von:
Agnes Peters

Sankt-Georgsritt in Kallmuth am Sonntag, 1. Mai – Reiterprozession zum Georgspütz ab 11.15 Uhr – Freiluftgottesdienst und anschließend Beisammensein – Helfer bauten Zelt auf der Festwiese auf

In Handarbeit wurde der Trensenschmuck für die Pferde zum Georgsritt gefertigt. (c) Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress

Segen für Zwei- und Vierbeiner

Sankt-Georgsritt in Kallmuth am Sonntag, 1. Mai – Reiterprozession zum Georgspütz ab 11.15 Uhr – Freiluftgottesdienst und anschließend Beisammensein – Helfer bauten Zelt auf der Festwiese auf

Mechernich-Kallmuth – Nach zwei Jahren coronabedingter Zwangspause können Pferde und Reiter sich am Sonntag, 1. Mai, wieder den Segen beim traditionellen Sankt-Georgsritt abholen. Die Reiterprozession soll in diesem Jahr zum 68. Mal stattfinden. Im Wallfahrtsort Kallmuth werden erfahrungsgemäß bis zu 200 Pferde aller Rassen, Farben und Größen zusammen mit ihren Reitern sowie rund 1.000 Fußpilger erwartet.

Die Reiterprozession startet um 11.15 Uhr in Kallmuth an der Burg. Von dort geht es durch das festlich geschmückte Dorf bis zum etwa einen Kilometer entfernten „Georgspütz“ im Grünen Tal zwischen Kallmuth und Vollem. Der Freilichtgottesdienst mit Festprediger Pfarrer Pater Wieslaw Kaczor (Steinfeld) ist für 12 Uhr geplant. Nach der Segnung von Pferden und Reitern zieht die Prozession mit Musikverein, Sakramentswagen, Reitern und Fußpilgern wieder zurück zur Festwiese nach Kallmuth mit Bewirtung der Gemeinde.

 


Helfende Hände beim Zeltaufbau

 


Der Reiterheilige St. Georg wird aufgrund seines unbeugsamen Charakters seit dem Mittelalter verehrt. In Kallmuth war St. Georg schon Patron der 1243 erstmals erwähnten Burgkapelle und wurde auch Schutzpatron der Pfarrkirche, als Kallmuth 1804 eine eigene Kirchengemeinde wurde. Als Fußprozession fand die Wallfahrt nachweislich schon seit dem 17. Jahrhundert statt. Nach einer langen Unterbrechung durch die Weltkriege wurde der Georgsritt 1953 wiederbelebt – und findet in diesem Jahr zum 68. Mal statt.

Organisiert wird der Mairitt vom Sachausschuss „Sankt-Georgsritt“ des Pfarreirates Kallmuth unter Vorsitz von Gerhard Mayr-Reineke und Robert Ohlerth. Mit einer Gruppe von Freiwilligen trafen sie sich jetzt, um mit vielen helfenden Händen das große Zelt auf der Festwiese aufzubauen. Eine weitere Gruppe fertigte in Handarbeit Trensenschmuck für die Pferde aus Eichenlaub und bunten Fähnchen.

Das Organisationsteam freut sich auch über anderweitig helfende Hände, die zum Beispiel Kuchenspenden zum Mairitt mitbringen möchten (Kontakt: Rita Breuer, Telefon 0 24 84-15 14). Wer die Traditionsveranstaltung mit einer Geldspende unterstützen möchte, kann dies per Überweisung auf das Konto IBAN DE 65 3825 0110 0001 6457 12 tun.

pp/Agentur ProfiPress

 

Vorbereitungen für den Georgsritt (v.l.): Gerhard Mayr-Reineke, Alexander Schmitz, Michael Frings, Hubert Hufschmidt und Andreas Schmitz bauten gemeinsam das Zelt auf der Festwiese auf. (c) Foto: Privat/pp/Agentur ProfiPress