Trösterin der ganzen Welt

Das Bild entstand bei der Einsegnung des Kallmuther Wallfahrtsdenkmals, das von der Grafikerin Anna v. Laufenberg mit dem Titel „Trösterin der ganzen Welt“ konzipiert und von Metallbau Müller in Hostel realisiert worden war. (c) Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Datum:
Di. 28. Sep. 2021
Von:
Agnes Peters

Kallmuther Wallfahrtsdenkmal eingeweiht – Pumpe und Gedenkstein an die Alte Schule übergeben

 

 

Zahlreiche Gläubige nahmen an der Einsegnung des Denkmals durch den kürzlich aus Würzburg an den Bleiberg gekommenen indischen Pfarrer George Stephen Rayappan Packiam (54) teil. (c) Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Trösterin der ganzen Welt

Kallmuther Wallfahrtsdenkmal eingeweiht – Pumpe und Gedenkstein an die Alte Schule übergeben

 


Mechernich-Kallmuth – Feierlich eingesegnet wurde am Kallmuther Kirmesmontag das neue Denkmal am Friedhof, das auf die Bedeutung des zur Stadt Mechernich gehörenden Dorfes als Wallfahrtsort hinweist. Der neue Pfarrer George Stephen Rayappan Packiam (54) segnete das Relief ein, das die Grafikerin Anna von Laufenberg der Pieta in der Kallmuther Pfarr- und Wallfahrtskirche nachempfunden hat.

Ortsbürgermeister Robert Ohlerth dankte der Künstlerin für den Entwurf und der Hosteler Metallspezialwerkstatt Gebrüder Müller für die Umsetzung. Eine ganze Reihe von Gläubigen, der Musikverein Kallmuth unter der Leitung von Martin Stoffels und der Kirchenchor um Stefan Weingartz, der die Patenschaft über das neue Denkmal innehat, wohnten den Feierlichkeiten ebenso bei wie der Mechernicher Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick.

Der erste Bürger und sein ihm freundschaftlich verbundener Ortsbürgermeister Robert Ohlerth foppten sich gegenseitig ein wenig mit dem knappen Ausgang der Bundestagswahl am Vorabend. Aber in der Sache waren sie sich wieder einig: Kallmuth ist ein ausgesprochen rühriges Dorf unter den 44 zur Stadt gehörenden Ortschaften. Dr. Schick ermutigte Robert Ohlerth und seine Mitstreiter: „Weiter so!“

 


„Skulpturendorf Kallmuth“

 


Finanziert wurde das Wallfahrts-Denkmal aus dem Programm „Heimat-Scheck“ des Landes NRW, aus dem auch eine ganze Reihe anderer Denkmale des Floisdorfer Künstlers Franz Kruse im Ort bestritten worden waren. Robert Ohlerth will demnächst eine Broschüre „Skulpturendorf Kallmuth“ herausbringen.

Am Kirmessonntag hatte die Dorfgemeinschaft Kallmuth vor dem Dorfgemeinschaftshaus Alte Schule eine Handpumpe wieder in Betrieb genommen und einen von Steinmetz Martin Stoffels gestalteten Kylltaler Buntsandstein enthüllt, der an die alte Schule von 1887 erinnert, die in modernen Zeiten nach der Jahrtausendwende als Fernsehkommissariat für die Serie „Mord mit Aussicht“ diente.

Am Rande des Kirmesfrühschoppens am Montag wurden die „Pänz“ einmal mehr von Uli Wernoth bekocht, der während der Pandemie häufiger im Kallmuther Kindergarten erschienen war, um mit den Kleinen zu kochen. Kirmes gab es auf dem Festplatz an der alten Schule selbstverständlich Fritten mit Majo und Ketchup.

pp/Agentur ProfiPress

Am Kirmessonntag nahm die Dorfgemeinschaft Kallmuth vor dem Dorfgemeinschaftshaus Alte Schule eine alte Handpumpe wieder in Betrieb und enthüllte einen von Steinmetz Martin Stoffels gestalteten Kylltaler Buntsandstein, der an die alte Schule von 1887 erinnert. (c) Rita Ohlerth/pp/Agentur ProfiPress

 

 

 

 

 

 

Der erste Bürger Dr. Hans-Peter Schick (r.) und sein ihm freundschaftlich verbundener Ortsbürgermeister Robert Ohlerth foppten sich gegenseitig ein wenig mit dem knappen Ausgang der Bundestagswahl am Vorabend. Aber in der Sache waren sie sich einig: „Weiter so!“ (c) Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

 

 

Der Musikverein Kallmuth unter der Leitung von Martin Stoffels verschönerte die Kirmes musikalisch. (c) Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Gut gelaunt (v.l.): Sakristanin Marianne Sistig, Pfarrer Stephen und Ortsbürgermeister Robert Ohlerth. (c) Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress
Steinmetz Martin Stoffels bei der Arbeit. (c) Robert Ohlerth/pp/Agentur ProfiPress