Vussem leuchtet im Advent

Am neunten Adventsabend erstrahlte dieser Giebel erstmals. (c) Carsten Vogel/pp/Agentur ProfiPress
Datum:
Do. 10. Dez. 2020
Von:
Agnes Peters

Ein ganzes Dorf als „begehbarer Adventskalender“

 

Der Karnevalsverein von 1977 stellte dieses Dreigestirn ins Adventsfensterchen. (c) Carsten Vogel/pp/Agentur ProfiPress

 

„Vussem leuchtet im Advent“

Ein ganzes Dorf als „begehbarer Adventskalender“: 24 Familien und Häuser beteiligen sich mit individuell illuminierten Fenstern – Eine Idee von Sabrina Empt und Ellen Pickartz, die vom neuen Ortsvorsteher Carsten und seiner Frau Ellen Vogel unterstützt wurde

Mechernich-Vussem – Pandemie schafft Not - und Not macht erfinderisch: Statt die Köpfe in den Sand zu stecken, haben die Vussemer ihr Dorf in diesen Adventstagen in einen begehbaren Adventskalender verwandelt, in dem jeder Abendspaziergang an einem beleuchteten Fenster mehr vorbeiführt. Das Motzto: „Wir stehen zusammen - lasst uns Vussem gemeinsam zum Leuchten bringen.“

Die Idee stammt von Sabrina Empt und Ellen Pickartz. Der neue Vussemer Ortsbürgermeister Carsten Vogel und seine Frau Ellen schlossen sich an, die Freiwillige Feuerwehr ist mit von der Partie, die Jecken vom Karnevalsverein ließen sich nicht lumpen und auch Junggesellen, Heimat- und Geschichtsverein und die Flötengruppe „Feybachfinken“ sind mit von der Partie.

Carsten Vogel: „Bisher haben sich alle viel Mühe gegeben und ich persönlich finde, dass sich jeder Spaziergang lohnt. Für heute Abend kann es sein, dass es eine »Waffel to go« am nächsten Fenster gibt…“ Manchaml gibt es an den Häusern auch Musik, einen Glühwein („to Go“) oder einen kleinen Schokoladenweihnachtsmann.

Am 1. Dezember startete Familie Vogel im Rosenweg, es folgten Familie Empt-Balduin im Höhenweg, Familie Pickartz in der Nordstraße , Familie Müller im Höhenweg und Familie Hecker in der St.-Margaretha-Straße.

 


Kirchenkrippe Weihnachten offen

 


Am Abend des Nikolaustages war das Domizil des Karnevalsvereins Vossem 1977 e.V. in der Alten Schule, Trierer Straße, an der Reihe, am 7. Dezember Familie Sayf im Rosenweg, gefolgt von Damilie Mehren im Fliederweg, Schuberts in der Trierer Straße, Luxens im Rosenweg, Grimbergs im Keilbergweg, Kadelskis in der Franz-Schneider-Straße und Kreusers im Harter Weg.

Am Montag, 14. Dezember, sollen gleich zwei neue Fenster dazukommen, eines im Haus der Familie Schmitz im Höhenweg und am Junggesellenplatz des Junggesellenvereins „Alte Heimat“ an der Trierer Straße. Danach sind Familie Empt in der Franz-Schneider-Straße, Familie Schmidt in der Nordstraße und Familie Nanetti im Harter Weg an der Reihe.

Samstag, 19. Dezember, werden wieder zwei neue „Fensterchen“ aufgemacht, das der Familie Burat im Rosenweg und eines an der Feuerwehrzufahrt, Trierer Straße.

Familie Müller („Im Feytal“) lässt ihr Licht am 20. Dezember erstrahlen, Familie Sieber (Trierer Straße) am 21.12., Familie Schmitz (Höhenweg) zwei Tage vor Heiligabend, Resi Feyen (Feybachfinken, Trierer Straße) am 23. und der Heimat & Geschichtsverein im Pfarrheim (Rosenweg) am Heiligen Abend.

Die Lichter strahlen täglich von 17 bis 21 Uhr. „Man kann sie sich im privaten Kreis anschauen - natürlich unter Einhaltung der geltenden Corona-Schutzmaßnahmen“, so der neue Ortsvorsteher. Die Fenster leuchten bis zum Dreikönigstag am 6. Januar 2021. Am ersten und zweiten Weihnachtstag, 25./26. Dezember, ist die Kirche geöffnet und die Krippe kann zwischen 14 und 17 Uhr besucht werden. Carsten Vogel: „In der Kirche bitte die Maske nicht vergessen!“

pp/Agentur ProfiPress

Am dritten Adventsabend waren (v.r.) die Initiatorinnen Ellen Pickartz, Sabrina Empt und Ellen Vogel) mit „Pänz“ in Vussem unterwegs. (c) Carsten Vogel/pp/Agentur ProfiPress