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Herzlich willkommen im Pastoralen Raum Mechernich
Herzlich willkommen im Pastoralen Raum Mechernich
196. Wallfahrt der Kevelaerbruderschaft Mechernich–Kommern
Einladung zur Mitpilgerschaft
Seit fast zwei Jahrhunderten macht sich die Kevelaerbruderschaft Mechernich–Kommern auf den Weg zur „Trösterin der Betrübten“ nach Kevelaer – getragen von Glauben, Gemeinschaft und einer lebendigen Tradition, die viele Menschen über Generationen miteinander verbindet. Auch in diesem Jahr lädt die Bruderschaft alle Interessierten herzlich ein, sich dieser bewährten Wallfahrt anzuschließen.
In diesem Geist der Offenheit möchten wir in diesem Jahr auch die Gemeinden der Großpfarrei St. Michael herzlich einladen, mitzupilgern, mitzufeiern und die besondere Atmosphäre dieser Wallfahrt mitzuerleben.
Organisatorische Hinweise
Die Wallfahrt zur „Trösterin der Betrübten“ nach Kevelaer findet in diesem Jahr am 9. Mai statt.
Die Pilgerinnen und Pilger, die auch in diesem Jahr daran teilnehmen möchten, haben in der Zeit vom 20. April bis zum 2. Mai die Möglichkeit zur Anmeldung bei den nachstehenden Personen:
Pfarramt Mechernich, Weierstraße (Mo-Fr nur vormittags)
Elfriede Schlüpner, Bergbuir, Glehner Straße
Norbert Böhm, Glehn, Valderstraße
Ursula Beul, Kommern, In der Eule
Alfred Dick, Schwerfen, Im Meisenbusch
Christiane Schmitz, Satzvey, Im Kornfeld
Anita Peiner, Antweiler
Petra Schleiermacher, Münstereifel, Entenmarkt
Die Abfahrtszeiten sind den Plakaten zu entnehmen oder bei der Anmeldung zu erfragen. Eine telefonische Anmeldung ist nicht möglich.
Der Fahrpreis beträgt 33,00 € für Erwachsene und 8,00 € für Kinder.
Das Organisationsteam würde sich sehr freuen, wenn auch wieder einige Messdienerinnen und Messdiener an der Wallfahrt teilnehmen würden – sie sind uns herzlich willkommen! Ihr zahlt dann keinen Fahrtkostenbeitrag. Liebe Ministrantinnen und Ministranten: Bitte meldet euch bei einer der oben genannten Personen an.
Wer noch kein Wallfahrtsheft besitzt, kann dieses zum Preis von 2,00 € bei der Anmeldung oder später bei der Abfahrt im Bus erwerben.
Am Dienstag, 5. Mai begeben sich die Pilgerinnen und Pilger des Pastoralen Raum Mechernich wieder auf die Hermann-Josef-Wallfahrt nach Steinfeld. Treffen in Weyer an der Kirche ist um 6 Uhr, der Abgang in Urfey ist für ca. 6:30 Uhr geplant. Der Weg führt durch den Weyerer Wald und das Geistal zur neueingerichteten Hermann-Josef-Rast am Brandenbusch. Von dort geht es weiter durch Urft nach Steinfeld, wo um
9 Uhr die heilige Messe stattfindet. Anschließend wird gemeinsam im Kloster gefrühstückt, ehe sich die Gemeinschaft gegen 11 Uhr auf den Rückweg begibt. Alle sind herzlich eingeladen sich anzuschließen um eine wunderbare Tradition zu erhalten und mit Leben zu füllen. Die Teilnahme ist kostenlos. Wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk werden empfohlen.
Wenn wir wie in den vergangenen Jahren in Echternach erst deutlich später als Springergruppe eingeteilt werden, werden wir mit einer Messe in Kall den Tag beginnen. Die Abfahrt des Busses nach Kall ist dann um 7.30 Uhr, die Messe um 8.00 Uhr, anschließend erfolgt die Weiterfahrt zur Springprozession. Die Rückkehr in Mechernich wird gegen 16.00 Uhr sein. Anmeldungen sind bis zum 8.5. im Pfarrbüro möglich. Die Kosten belaufen sich auf 15,00 € für Erwachsene und 10,00 € für Kinder. Die genauen Zeiten und der Ablauf des Tages folgen in der Maiausgabe.
Das Wort "Wallfahrt" stammt vom Wort "wallen" ab und bedeutet in eine bestimmte Richtung zu ziehen oder unterwegs zu sein. Durch das lateinische Wort "Peregrinatio religiosa" meint es einen Besuch in einer Pilgerstätte mit dem Zurücklegen eines Pilgerwegs. Eher das Ziel steht bei einer Wallfahrt im Vordergrund, weniger der Weg. (Dom Radio)
Losgehen, um bei sich selbst anzukommen. Gemeinsam beten, schweigen und auf dem Weg sein. Diese uralte Erfahrung teilen alle Weltreligionen.
Als erste Pilgerin, die namentlich bekannt ist, gilt die Kaiserin Helena. Sie besuchte im 4. Jahrhundert Jerusalem, die Stadt, in der Jesus lebte. Seitdem mehrten sich die Wallfahrten ins Heilige Land. Den Ort betreten, wo Jesus lebte, starb und auferstand - diese Aussicht spornte viele Menschen an, die meist beschwerliche Reise auf sich zu nehmen.
Auch heute zählt Jerusalem zu den bedeutendsten Wallfahrtsorten der Welt. Daneben entwickelte sich bereits in der Frühzeit des Christentums Rom mit den Gräbern der Apostel Petrus und Paulus zu einem wichtigen Pilgerziel. Seit dem 9. Jahrhundert pilgern die Menschen ins spanische Santiago de Compostela, wo die Gebeine des Apostels Jakobus aufgefunden wurden. Außerdem gehen die Menschen heute an Orte, wo die Gottesmutter Maria verbürgtermaßen zu den Menschen sprach, wie etwa Lourdes und Fatima.
Lebendige Kirche als Gemeinschaftserlebnis
Zu den Kennzeichen des Pilgerns zählt neben Stille und Gebet auch die Gemeinschaftserfahrung. Pilger tun sich oft zusammen, um auf dem mühsamen Weg zu singen und zu beten. In dieser Gemeinschaft drückt sich für sie eine lebendige Kirche aus. Viele Pilger schöpfen aus einer solchen gemeinsamen Glaubenserfahrung eine Stärkung ihres Glaubens sowie Kraft für den Alltag. Wallfahrten geben kranken Menschen auch Hoffnung auf Genesung.
Bis heute sind Pilgerfahrten fest im Leben der katholischen Kirche verankert: Schätzungsweise 40 Millionen Wallfahrer sind zu den christlichen Pilgerorten unterwegs. Der meistbesuchte katholische Wallfahrtsort ist Guadelupe in Mexiko (etwa 14 Millionen Pilger im Jahr). Allein in Deutschland gibt es über tausend Wallfahrtsorte. Zu den bekanntesten gehören Altötting und Kevelaer.
aus Katholisch.de
Aufmachen
von Frank Greubel
Sich auf den Weg machen
ein Ziel vor Augen
und Gott im Rücken
mit Proviant für den Tag
ein Gebet auf den Lippen
Sich auf den Weg machen
in neues unbekanntes Land
und Vertrautes zurücklassen
mit Gottvertrauen
den Stab in der Hand
Sich auf den Weg machen
und Schritt für Schritt gehen
kleine Etappen auswählen
das große Ziel nie verlieren
und am Ende Gott sehen